Im Datenblatt jeder Fensterfolie stehen Werte wie g-Wert, TSER, VLT und UV-Schutz. Wer sie versteht, wählt zielsicher die richtige Folie. Hier in einfachem Deutsch erklärt.
UVSichtbares LichtInfrarot (Wärme)UV-Schutz %VLT (Lichtdurchlass)g-Wert / TSER
Die wichtigsten Kennwerte auf einen Blick
| Kennwert | Bedeutung | Faustregel |
|---|---|---|
| g-Wert (TSER) | Wie viel Sonnenenergie ins Zimmer gelangt; TSER = abgewiesene Sonnenenergie in %. | Hoher TSER = mehr Hitzeschutz |
| VLT / Lichtdurchlass | Wie viel sichtbares Tageslicht durchkommt (%). | Hoher VLT = hell, niedriger = privater |
| UV-Schutz | Anteil blockierter UV-Strahlung (%). | Hoch (oft bis 99 %) = guter Ausbleichschutz |
g-Wert & TSER – der Hitzeschutz
Der g-Wert gibt an, welcher Anteil der Sonnenenergie durchs Glas in den Raum gelangt. Der TSER ist die Kehrseite: wie viel insgesamt abgewiesen wird. Für maximalen Hitzeschutz: hoher TSER → Sonnenschutzfolien.
VLT – wie hell der Raum bleibt
Der Lichtdurchlass (VLT) sagt, wie viel Tageslicht durchkommt. Bei Spiegelfolien hängt der Sichtschutz mit niedrigerem VLT + hoher Reflexion zusammen.
UV-Schutz – gegen das Ausbleichen
UV-Strahlung lässt Möbel und Parkett verblassen. Viele Folien blocken laut Datenblatt bis zu 99 % UV – auch glasklare UV-Schutzfolien.
Beispiel: ein Datenblatt lesen
„VLT 50 %, TSER 60 %, UV 99 %" heißt: angenehm hell, deutlicher Hitzeschutz, sehr guter Ausbleichschutz. Vergleiche immer die Datenblattwerte – verlässlicher als Produktnamen.
Häufige Fragen
Welcher Wert zählt für den Hitzeschutz?
Der TSER bzw. g-Wert. Je höher der TSER, desto mehr Sonnenwärme bleibt draußen.
Wird es mit Folie dunkel im Raum?
Nur bei niedrigem VLT. Glasklare UV-Folien haben hohen VLT und verdunkeln kaum.